25. Januar 2012

Was für eine tolle Geschichte - eine liebe Familie, die unseren Gordy und Mateo adoptieret haben berichtet:

 

Freunde für’s Leben
 
…auch bei Tieren? Pflegen Tiere Freundschaften, können sie sich verlieben, fühlen sie Trauer – so wie wir Menschen auch?

 Viele Menschen sprechen Tieren aus Ignoranz und Unkenntnis eine eigene Gefühlswelt und ein Seelenleben ab, wer aber mit Tieren umgeben ist und sich ausgiebig mit ihnen beschäftigt, weiß genau, dass das nicht zutrifft!

 
Hier dazu eine Geschichte, die mal wieder das genaue Gegenteil beweist:
 
Im Herbst letzten Jahres wurden zwei junge Miezen an ganz unterschiedlichen Orten von lieben spanischen Tierschützerinnen in jämmerlichem Zustand auf der Straße aufgelesen
und zu Pilar in die Tierklinik gebracht. Mateo (der Siam-Mix) hatte ein zerquetschtes und schon verfaultes Vorderbeinchen, das amputiert werden musste, und Gordy (der Rot-Tiger) litt an einer schweren Lungenentzündung und hatte zudem ein gebrochenes Hinterbein. Dank der aufopfernden Pflege in der Klinik kamen die beiden Kater buchstäblich wieder auf die ‚Beine’, schlossen Freundschaft und verbrachten fortan ihre Tage gemeinsam in der Klinik.
 

 

 
Als Mateo auf der Homepage der Tierhilfe Anubis eingestellt wurde, hatte er sofort ernsthafte Interessenten – nämlich uns! Wir, das sind insgesamt 3 Zweibeiner mit damals 5 Vierbeinern, und da wir kurz zuvor unseren Kater Raffles über die Regenbogenbrücke schicken lassen mussten, hatten wir einen Platz frei! Mateo sollte es sein!
 
Acht lange Wochen warteten wir auf einen Flug – dann endlich war es soweit. Mateo kam am 1. Weihnachtsfeiertag als verspätetes Weihnachtsgeschenk gesund und munter bei uns an. Er kam, sah und siegte! Vom ersten Moment an fühlte er sich zuhause, die Zusammenführung mit den anderen Miezen war innerhalb eines Tages abgewickelt. Es kehrte wieder Friede und Freude in unserem Hause ein.
 
Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt! Manchmal macht das Leben Wendungen, die man nie für möglich hält.
Schon bald nach Weihnachten stellte unser 16-jähriger chronisch kranker Kater das Fressen ein und begann von Tag zu Tag schwächer zu werden. Wer Tiere um sich hat, weiß, wie schwer es einem ums Herz wird, wenn der Abschied naht. Um mich von meinem Schmerz abzulenken, fragte ich mal ganz unverbindlich bei Frau Rienmüller nach, ob sie denn eine Mieze wisse, die dann den frei werden Platz einnehmen könne. Und die Antwort kam prompt: Gordy! Gordy trauerte nämlich unendlich seinem Freund hinterher und wollte so gar nicht mehr glücklich sein. Eigentlich war meine Frage ja überflüssig….!
Nachdem dann alles ganz schnell abgeklärt wurde, reservierte ihn Frau Rienmüller mit Freuden für Mateo!
 
Tja, und dann lief wieder alles anders als geplant! Ein Platz im Flugzeug wurde plötzlich frei und dann war er da, der Gute – Wochen früher als geplant!
 
Und jetzt zum eigentlich Kern der Geschichte:
Die Spannung war natürlich riesengroß! Ob die beiden sich noch erkennen würden? Wie würden sie aufeinander reagieren? Fragen über Fragen!
Nun, eigentlich ist alles schnell erzählt. Mateo sah Gordy in seiner Box, als wir nach Hause kamen, platzierte sich vor der verschlossenen Schlafzimmertür (eigentlich hatte ich ja vor, Gordy für eine Nacht erstmal zur Ruhe kommen zu lassen) und wartete angespannt. Im Schlafzimmer selbst war ich beschäftigt, die Kabelbinder durchzuschneiden und dem herausdrängenden Gordy dabei nicht die Pfoten zu verletzen. Kaum befreit, raste er zur Tür und wollte hinaus, einfach nur hinaus. Also machte ich die Tür auf und beobachtete gerührt und fassungslos zugleich, wie sich die beiden Freunde begrüßten. Gordy raste auf Mateo zu, das kurze Schwänzchen nach oben gestreckt, und knutschte ihn regelrecht ab, immer und immer wieder. Mateo saß derweil ganz gelassen da, ließ alles über sich ergehen, gurrte Gordy an und machte sich dann auf, seinem Kumpel sein Haus zu zeigen. So zogen die beiden Hinkebeine von Stockwerk zu Stockwerk, Mateo gurrend voraus, Gordy fiepsend hinterdrein und nach einer Stunde fand ich die beiden dann friedlich schlummernd im Bett unserer Tochter vor!
 
   
 
Eine Zusammenführung mit den anderen Miezen (unser Shiva hat übrigens wieder begonnen zu fressen und weilt immer noch unter uns – hoffentlich noch sehr, sehr lange) gab es im Grunde nicht. Kein Gefauche, kein Geknoddere, nichts. Gordy, der jetzt übrigens Orpheus heißt, ist innigst geliebtes Mitglied unserer Familie!
 
Mateo und Gordy – Freunde für’s Leben.
 
Eine überglückliche Katzenmama
 
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Januar 2012

Anfang Dezember gab es in der Firma, wo unsere liebe Nadine M. arbeitet, eine Ausschreibung für einen wohltätigen Verein, welchen die Firma gerne mit einer Spende unterstützen würde. Hierauf durften sich alle Mitarbeiter bewerben und Ihren Verein vorstellen, welche sich ehrenamtlich engagieren. Nadine stellte die Tierhilfe Anubis e.V. vor. Sie schilderte was der Zweck unseres Vereins ist und was wir unternehmen, um so vielen Tieren wie möglich zu helfen und was wir tun, um die Situation vor Ort zu verbessern.
Am 16. Dezember, auf der Weihnachtsfeier des Unternehmens, wurde Nadine dann nach vorne gerufen und während der Ansprache des Geschäftsführers Dirk Martin erhielt sie von ihm einen Scheck für die Tierhilfe Anubis e.V. von unglaublichen 1500 Euro.
Wir alle freuen uns riesig über diese Spende und wir sind uns ganz sicher, dass damit vielen Tieren geholfen werden kann.
 
Vielen vielen Dank an die Firma pmcs.helpLine, ihren Mitarbeitern und Nadine für diese großzügige Spende!!

 

Geschäftsführer Dirk Martin und Nadine bei der Scheckübergabe

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01. Januar 2012

Wir können das Jahr 2012 mit einer sehr guten Nachricht beginnen!

Alle 67 Hunde und auch die Katzen aus der "Perrera de animales de Cáceres" sind gerettet.
Der zweite Transport mit Schützlingen ist am 30.12. in Deutschland angekommen.

Aufgrund der sehr knappen Zeit, die uns für die Rettungsaktion "Cáceres" zur Verfügung stand, ist es natürlich gelegentlich insbesondere bei der Informationsübermittlung etwas hektisch und chaotisch zugegangen, so dass wir noch einige Tage benötigen, um alle Informationen zu den Tieren aufzuarbeiten und in gewohnter Weise auf unserer Homepage zur Verfügung zu stellen. Wir bitten daher insbesondere die Paten um ihr Verständnis. Wir werden jedoch zeitnah alle Informationen zu den Tieren wie gewohnt kommunizieren und euch auch künftig auf dem Laufenden halten. Ebenso werden wir informieren, wie es in Cáceres mit dem Tierschutz weiter gehen wird. Wir werden uns in der nächsten Zeit der zusätzlichen Herausforderung stellen, die geretteten Schützlinge so schnell wie möglich in ein neues Zuhause zu vermitteln.


Es steht noch die Zahlung der Transportkosten für all die Tiere aus. Hierbei sind wir für jegliche Unterstützung dankbar!

Auch braucht Isabel weiter Ihre Hilfe - Isabel und ihre freiwilligen Helfer geben nicht auf! Sie werden den Verein bestehen lassen, sich ein neues Areal suchen und weiter machen!

Derzeit arbeiten sie mit privaten Pflegestellen, um den Tieren, die ohne Hoffnung sind, wieder eine Chance zu geben!

15. Dezember 2011

SOS!!!! Isabel und ihr Verein, die Protectora de animales Caceres, verlieren die Station, welche zum 01.01.2012 übergeben werden soll! 

Liebe Tierschutzfreunde,

Es wurde uns soeben mitgeteilt, das die Stättische Perrera dieses Jahr durch die Tierärztliche Fakultät geführt wird mit einer Zahlung von 50.000€. Anstatt durch die „Protectora de animales de Cáceres“ die bereits seit 11 Jahren erfolgreich tätig ist.
Die hervorragende Gemeinde von Cáçeres hat letztendlich diese Entscheidung getroffen, wissend, dass der Verein sich bereit erklärt hatte, die aktuelle Vereinbarung herunterzustufen. Die Arbeiter waren bereit auf ein Teil ihres Gehaltes zu verzichten und der Verein war bereit, die unzähligen Tierarztkosten, dem persönlichen Einsatz, usw. ganz alleine zu tragen.

Bis jetzt, konnten unzählige Volontäre problemlos an uns heran treten, Hunde ausführen, Schulen kamen um die Perrera zu besuchen. Die Tiere wurden mit Würde und Liebe behandelt. Die Reinigung fand zweimal am Tag statt. Unzählige Anrufe wurden beantwortet, sowie unzählige Fahrten getätigt um Hunde einzufangen.
Es war eine Perrera die zum Modell geworden ist. Denn trotz der Mühe die wir für die Gemeinde auf uns genommen haben, haben wir keine Tiere unnötig eingeschläfert, außer das Tier war sehr Krank.

Der Verein kämpft für das Wohl der Tiere seit mehr als 15 Jahren. Wir stehen für eine würdige Amtsführung, seit 2000. Tausende Hunde wurden adoptiert, tausende gingen nach Europa und sogar in die USA.
Wir zweifeln dass die getroffene Entscheidung, dies weiterhin gewährleistet. Wir glauben nicht das eine Bildungszentrum, denn das ist es schlussendlich, nicht 365 Tage im Jahr Hunde einsammelt. Wir glauben nicht das die Schüler auf ihre Ferien oder Feiern verzichten werden um den Misst aufzusammeln und die Perrera zu säubern. Wir glauben nicht dass die Professoren, Hochdotierten Dozenten, extra Stunden absolvieren um ein Krankes Tier zu pflegen.

Das ist ein enormer und enttäuschender Rückschlag!
Es lässt erahnen das die Stadt, die beabsichtigte eine Kulturelle Hauptstadt Europas zu werden, seine Verpflichtungen aus dem Auge verloren hat. Die Sensibilität und Verantwortung die eine moderne und transparente Stadt mit sich bringt und das sich an die Regeln zu halten hat.

Wir erbitten mit Nachdruck das sie ihr Vorhaben noch mal überdenken. Wir sind viele tausende Menschen die Tag für Tag dafür kämpfen das sich was ändert. Die Europäische Union ist im Wandel. Leider hat der Tierschutz in Spanien noch einen weiten Weg vor sich.

Wir suchen dringend Pflege- und Endplätze, um wenigstens ein paar der Tiere retten zu können.

Es warten sowohl viele Katzen als auch viele Hunde!

alexandra.stoll@gmx.net oder sybille.rienmueller@t-online.de

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10. August 2011

Notfall "Da Vinci"

Da Vinci lebt auf der Straße, ganz in der Nähe von Juani. Er wird von Juani gefüttert und hat Unterschlupf in einem Schuppen mit alten vergammelten Teilen gefunden. Natürlich ist das kein Leben für diesen super verschmusten Katermann. Er wartet jeden Tag auf Juani - er weiß schon, dass sie um die Mittagszeit zu ihm kommt, um ihn zu füttern. Er ist so anhänglich, möchte immerzu schmusen und leidet sehr, wenn Juani ihn zurück lassen muss. Sie kann ihn nicht aufnehmen - es ist alles voll.

 

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10. Juni 2011: 20 Katzenkinder in der Perrera Orihuela

 
Von Juani in Spanien erreichte uns ein Notruf!
 
 
 
In der Tötungsstation Orihuela sind 20 Kitten untergebracht, die dort unter armseligen Bedingungen leben. Einige sind so klein, dass sie noch nicht selbst fressen können. Teilsweise sind die Kleinen in Pappkartons untergebracht, in einem Raum, auf dessen Boden das Wasser stand.  Juani hat erstmal 5 von Ihnen zu sich geholt.
Am Freitag, 17.06. versucht sie, alle restlichen Kitten aus der Perrera zu holen.
Allerdings kann sie die Kosten für Futter und Tierarzt auf keinen Fall selbst tragen! Die Kleinen müssen auch getestet und komplett geimpft werden bevor wir sie nach Deutschland holen können.
 
 
 
 
Was wird erst mal am dringendsten benötigt?
Futterspenden oder Geldspenden!!!
 
Ab Ende Juli, Anfang August werden auch ganz dringend Flugpaten von Alicante oder Murcia nach Deutschland benötigt, damit die Kleinen nach Deutschland geholt werden können. Wir suchen auch dringend noch Pflegeplätze, wo die Kleinen bis zur Vermittlung unterkommen können.
Wer eines oder zwei der Kitten (nicht unter 16 Wochen) adoptieren möchte, kann sich auch gerne melden (Kitten vermitteln wir aber nur zu gleichaltrigen Kätzchen hinzu oder im Doppelpack mit einem unserer Kleinen und mit Option auf Freigang!
 
 
WIR SIND FÜR JEDE HILFE DANKBAR !!!
 

 

Bankverbindung Tierhilfe Anubis e.V._

Volksbank Kurpfalz H+G Bank Heidelberg
Verwendungszweck: "Juanis Kitten"
Kto: 59 34 05 06
BLZ: 672 901 00
BIC : GENODE61HD3
IBAN: DE90672901000059340506
 

Oder unbürokratisch über unseren Spendenbutton : 

spenden

Postanschrift für Futterspenden:
Tierhilfe Anubis e.V.
Schloßstraße 37
69259 Wilhelmsfeld
 
 
 
19.Juni 2011: 
 
die ersten beiden Fellnäschen haben ein Zuhause gefunden. Gestern sind Nuno und Nano bei Karin in Nossen eingezogen.
 
 
Klein Nani hat einen Pflegeplatz gefunden.
Allerdings suchen wir für die weiteren 17 Katzenkinder nach wie vor ganz dringend Pflegestellen. Anfang/Mitte August sind alle fertig und ausreisebereit - und wir haben leider noch keine Unterkünfte für sie. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich jemand melden würde, der gerne ein paar Miezen aufnehmen könnte. Noch schöner wäre natürlich eine endgültige Familie.  
 
Juani möchte übrigens an alle Spender herzlichen Dank sagen. Sie ist überaus dankbar, dass man sie und ihre Katzenkinder so toll unterstützt. Wir konnten bereits annähernd 10 Pakete mit Futter nach Spanien schicken. Aber ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich gewesen, den Kleinen zu helfen. Sie sind auch weiterhin auf Ihre Hilfe angewiesen!
 
Juli 2010
 
Hier ein paar Bilder, welchen Spaß die Kleinen mit  dem gespendeten Spielzeug haben. Juani sagt auf diesem Wege auch noch mal herzlichen Dank an alle, die Futter, Speilzeug, Decken, Kuschelkörbchen und auch finanzielle Unterstützung nach Spanien geschickt haben.
 
 

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Mai 2011: Ausmisten für die Tierhilfe Anubis.
 

Dieser Tage haben wir uns einer tollen Sache angeschlossen, die es uns ermöglicht, auf einem ganz neuen Weg Spenden zu sammeln: Die Rede ist von Socialbay, einem Projekt der als gemeinnützig anerkannten Sozial-Aktien-Gesellschaft.  

 Ziel des Projekts "SocialBay – Sach(en)spenden, Vereine fördern" ist es, Sachspenden über eBay zu versteigern und die vollständigen Auktionserlöse (abzüglich Steuern) der vom Spender ausgewählten Einrichtung zu überweisen, in unserem Fall der Tierhilfe Anubis.  

In Zukunft können Sie uns also ganz einfach helfen: Durch Ausmisten. Dinge, für die Sie keine Verwendung mehr haben, vielleicht noch nie eine hatten, Geschenke, die nicht ihren Geschmack trafen oder genau weil sie so passend waren jetzt doppelt und dreifach vorhanden sind, Gegenstände, von denen Sie sich trennen möchten – all diese könnten, wenn sie verkäuflich sind, unserem Verein zu Gute kommen. Wie das?  

Nichts leichter als das: Sie spenden uns diese, die Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld versteigert sie für uns bei Ebay und unser Verein erhält den kompletten Erlös. Dazu schicken Sie Ihre Sachen, die Sie uns spenden wollen, an die Sozial-AG Bielefeld. Das kostet Sie keinen Cent, denn Sie können sich vorab gratis eine Paketmarke unter www.sozialaktiengesellschaft.de, „paketmarke bestellen“ anfordern. Danach müssen Sie nur noch das Päckchen packen, der Sozial-AG mitteilen, dass der Erlös aus dem Verkauf des Inhaltes an die Tierhilfe Anubis e.V. gehen soll und das fertige Paket zur Post tragen – einfacher geht es nicht, oder?  

Deshalb möchten wir Sie darum bitten, sich ein Herz zu fassen: Trennen Sie sich zugunsten unserer Schützlinge von den Dingen, die sie ohnehin nicht (mehr) brauchen! Lassen Sie ihr Hab und Gut nicht ungenutzt in Vergessenheit geraten, sondern machen Sie es wieder nutzbar, indem Sie uns durch die Spende bei der Realisierung unserer Projekte helfen und damit einen aktiven Beitrag zum Tierschutz leisten!  

Die Sozial-AG ist berechtigt dazu, Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen – diese können Sie selbstverständlich auf Wunsch erhalten.     

 
 
Wir freuen uns zusammen mit unseren Schützlingen auf hoffentlich zahlreiche Spenden! 
 

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Mai 2011: Carlota fährt Werbung für Anubis

Vor einiger Zeit hatte Antje eine tolle Idee - sie wollte dazu beitragen, Anubis im hohen Norden bekannter zu machen. Es ist 2 Jahre her, seit wir unsere Tigerdame Carlota nach Rostock vermittelt haben und die Hübsche sollte nun also als Konterfei auf das Reserverad. Was gar nicht so einfach war, wie Antje uns schrieb: "Carlota-Mädchen hat es uns nicht leicht gemacht. Wochenende für Wochenende neue Versuche, sie einigermaßen fotogen aufs Bild zu kriegen. Entweder es war unscharf oder sie war aus dem Bild gelaufen oder die Pose war einfach nicht besonders schön. Katzen haben eben ihren eigenen Kopf. "

Was nun daraus geworden ist, seht Ihr hier. Es sieht einfach nur toll aus und wir danken Antje, Max und natürlich Carlota ganz ganz herzlich für diese tolle Sache.  

 

 

 

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November 2010: Ein Artikel aus der deutschen Zeitung Costa Blanca Zeitung (CBZ),
die regelmäßig in Alicante erscheint. 

Ein Mitarbeiter einer Perrera schildert, wie die Realität dort ist. Vielleicht gibt dieser Artikel auch viele Antworten, auf die uns so häufig gestellten Fragen, warum wir gerade spanischen Tierschutz betreiben.

Da die Schrift leider etwas verschwommen ist, kann der Artikel auch  noch mal bei uns angefordert werden sybille.rienmueller@t-online.de . Wir schicken ihn dann gerne per e-mail und pdf. Anhang zu.

  

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Zwar gehen derzeit die Vermittlungen der Tiere im Allgemeinen leider sehr zögerlich aber dafür entschädigt die Tatsache, dass wir diesen Monat 5 unserer Sorgenkinder in ein tolles Zuhause vermitteln konnten, umso mehr.

1.       Chili, 5 Jahre: da Chili recht ängstlich und dazu auch "schon" 5 Jahre alt ist, hat sich keiner für sie interessiert. Chili wartete annähend 2 Jahre auf ein Zuhause – sie bekam nicht eine Anfrage! Nun durfte sie bei Karola N. einziehen – und siehe da, Chili ist überhaupt nicht mehr scheu und entwickelt sich zur Schmusekatze.

 

2.       Lucy, 9 Jahre: wir suchten über ein Jahr nach dem passenden Zuhause für Lucy. Und obwohl Lucy zutraulich und verschmust ist, gab man ihr, aufgrund ihres Alters, keine Chance – bis Anne H. Lucy entdeckte und vorbehaltlos adoptierte.

3.       Cletas, 1 Jahr: Cletas konnte 5 vor 12 aus der Tötung geholt werden und war dann bei Elena in der Auffangstation. Eigentlich sollte Cletas erst auf einen Pflegeplatz kommen. Aufgrund eines freien Frachtplatzes im Flieger konnte er dann früher reisen und kam auf eine andere Pflegestelle zu Rolf H. und Doris M. und - sie sind bereits nach 3 Tagen Cletas Charme erlegen und adoptierten ihn auf der Stelle.

4.       Minino, 4 Jahre: auch für diesen Katermann haben wir annähernd 2 Jahre ein Zuhause gesucht. Die letzten Monate musste er sogar auf der Straße leben. Er wurde zwar gefüttert aber Minino war sehr unglücklich, er wollte auch Streicheleinheiten, denn er ist ein ganz verschmustes Kerlchen. Aber Mini ist schwarz, 4 Jahre alt und dazu noch FIV pos…….. Doch endlich kamen die richtigen Menschen, die sich umgehend in Minino verliebten und denen es auch nichts ausmacht, dass er FIV pos. ist. Danke an Fam. Kirschner!

5.       Lola, 2 ½ Jahre: wir hätten es nicht mehr zu hoffen gewagt, dass jemand Lola so nimmt, wie sie ist. Lola hat vor 2 Jahren nach der Kastration ein Trauma erlitten und war von da an scheu und ängstlich. Sie ließ sich auch nicht anfassen. Nun nach so langer Zeit meldete sich dann Yoshi H. und war sich ganz sicher, dass er Lola ein neues Zuhause geben möchte – auch wenn sie ängstlich und scheu ist – sie bekommt alle Zeit der Welt!!

Vielleicht fühlen sich ja nun durch diese schönen Vermittlungen auch noch andere Menschen ermutigt, weiteren Langzeitkandidaten ein Zuhause zu geben.

Tiere, die keine Idealmaße haben, schon im gesetzteren Alter sind, die nicht ganz makellos sind und keine blauen Augen haben, haben es nämlich genauso verdient, ein sorgenfreies Leben führen zu dürfen.

Sie werden es auch ganz besonders danken!  Danke an alle, die unseren Sorgenkindern diese Chance geben!!

 

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