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November 2010:

Gerade Herbst bis Frühling ist die ideale Zeit um zu bauen und zu pflanzen. Es sollen nun die langjährigen Provisorien abgerissen werden um Platz für vernünftige Gehege zu machen. Gerade auch, weil unsere Tiere leider meist über viele Jahre hier bleiben. Dann sollen sie wenigstens genügend Platz haben, einen Schutz haben, wenn es regnet oder windig ist, Schatten im Sommer und sich im Winter keine nassen Füsse holen müssen. Wenn sie schon kein Zuhause finden, dann sollten sie wenigstens einigermassen untergebracht sein.

Alson bauen und pflanzen wir, soweit das Geld reicht. Wir möchten alle provisorischen Zwinger in richtige Gehege umwandeln, einen Innenhof für den Auslauf der Kleinen haben, das Dach des Katzenhauses abdichten, einen Auslauf für die Grossen, ein Badehaus für alle, ein Auslauf für die Katzen, und, und...
 

 

 

 

 

Elena - Auffangstation Orihuela bei Alicante

Elena mit einem ihrer Schützlinge

 

Elena lebt nun schon seit einiger Zeit in Spanien. Ursprünglich kommt sie auch aus Spanien, ist in Deutschland aufgewachsen und spricht sowohl fließend deutsch als auch spanisch. Sie engagiert sich seit Jahren mit Haut und Haaren für Hunde und Katzen in Spanien. 

Vor Ort nimmt sie die Tiere auf und gibt ihnen Unterkunft, medizinische Versorgung und ausreichend Futter.

Das kostet neben einer Menge Geld natürlich auch viel Nerven und Zeit. Elena verdient für ihr Engagement in Orihuela wirklich unseren vollsten Respekt !
 Im Oktober 2006 hat sie nun auf ihrem Grundstück eine kleine Zwingeranlage gebaut, da eine Perrera in San Javier geschlossen wurde und dringend Platz für die Hunde von dort benötigt wurde.

Bau der Auffangstation


Bild 1, das Grundstück

Bild 2, fleissig bei der Arbeit

Bild 5 , das Grundgerüst steht

Bild 4, es kann eingezogen werden

03.10.2007

In Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Costa Blanca wird unsere provisorisch aufgebaute Zwingeranlage zu einer vernünftigen Auffangstation umgebaut, und der Zwinger abgerissen. Mit Quarantänestation, Bade-, Behandlungsraum und Futterküche, etc. Die linke Terrasse hat ca. 1.300 m2, die rechte ca. 1.400m2.

Die Einfahrt zu der Finca muss auch gemacht werden. Praktisch: Es gibt keine Nachbarn, die sich über die Tiere beschweren könnten.



Die linke Terrasse wird planiert





Ganz schön viel Gestrüpp muss weggeschafft werden



So richtig will es nicht brennen, einfach zu feucht und zuviel Erde dazwischen. Daher haben wir die Haufen dann auf eine weiter unten liegende Terrasse, die zur Zeit nicht gebraucht wird, runterschieben lassen



Die Fundamente für die Mauer werden markiert



Hier kommen die verschiedenen Räume hin, Geräteraum, Futterküche, Behandlungsraum, Baderaum



Der grösste Teil soll ein schöner Auslauf werden.



Auch auf der rechten Seite wird eine Terrasse planiert. Da soll ein weiterer Auslauf hin wo man vielleicht auch mal etwas Training mit den Hunden machen kann sowie die Abwassergrube.
Auch wenn schon das Anfangskapital zusammengekommen ist, brauchen wir noch sehr viel mehr Spenden um die gesamte Station wirklich vernünftig ausbauen zu können. Zur Zeit fehlen noch ca. 15.000,- Euro um dieses wirklich grosse Projekt durchzuziehen, das gleich so konzipiert ist, dass es später ausbaubar ist. Wir sind für jede Hilfe dankbar und hoffen, dass zu Weihnachten die ersten Hunde einziehen können. Weitere Infos:
elena@tierhilfe-anubis.org oder info@tierhilfecostablanca.com

 

11.10.2007

update:

Am ersten Tag gab es gleich einen "flambierten Mann". Der Haufen wollte ja nicht recht brennen. Also hat man(n) energisch zur Selbsthilfe gegriffen, kam mit einem Kanister Benzin zurück, kippte es grosszügig über den Haufen und hielt ein Feuerzeug dran.

Es gab einen Knall und der Grillmeister flog durch die Gegend. GsD ist ihm nichts Schlimmes passiert, etwas ansengt war er halt... Zum Glück hatte Reiner Gel für Brandwunden noch da, auch leichte Verbrennungen tuen ja ziemlich weh.

Der Haufen Gestrüpp wird weggeräumt.



Der erste „Spatenstich“



Gräben fürs Fundament werden gezogen





Als ich am 04.10 nach Hause fuhr, weil ich einen Hund bringen musste, hab ich mich sehr gefreut, dass sie schon so weitgekommen sind....und dann in der Hektik (musste ja wieder zu Willy) mit Schmackes gewendet... und plumps das Auto in den Graben gefahren - komplett aufgesetzt… Und kein Abschleppseil gefunden... wir mussten eine Kette kaufen um wieder rauszukommen. Zumindest fährt das Auto - nur der Auspuff ist etwas nach oben gebogen. Nu, muss eh in die Werkstatt, Bremsbelege wechseln...

Naja, mal sehen in welche Löcher ich noch falle...

Wegen Regen mussten wir die Arbeiten leider unterbrechen. Heute soll aber Material geliefert werden und am Montag dann weitergehen - sofern der Regengott ein Einsehen hat! In der Zwischenzeit wird an der Planung gefeilt.
Ausserdem wurde uns gestern ein Elektro-Schweissgerät geschenkt, fehlt zwar der stecker, aber soll noch funktionieren. Das könnten wir natürlich gut gebrauchen.

11.10.07

Die letzten Tage waren ein bisschen wie Warten auf Godot. Sonniges Wetter – nur kein Material in Sicht. Endlich gestern – ein LKW hupt vor dem Tor. Die ersten 90 Meter Zaunelemente, Paletten voll Steine, eine Ladung Sand. Und ein winziges Problem – wie soll der LKW über den gezogenen Graben hüpfen???
Also nix wie die Spaten raus und ein Stück wieder zuschütten, dann klappt’s auch mit dem Rüberbrettern.



Gestern Abend dann Eintreffen einiger Sachspenden aus einer Fincaauflösung, Hauptsächlich Decken und Kissen, aber auch ein Gasherd und das angekündigte Schweissgerät. Jetzt wird es etwas knapp mit dem Stauraum und wir müssen schnell den angefangenen Schuppen hochziehen. Pünktlich zur Lieferung des Materials natürlich auch wieder Regenfälle. So lange es nieselt geht es ja.



Heute früh dann eine Ladung Kies – jetzt muss sich nur das Wetter halten. *bet*
Wie immer – die Lieferungen treffen pünktlich zur Fütterungszeit ein. Wir haben es auch höchstens viertausend Mal gesagt. NICHT zwischen 08.00 und 09.00 sowie 17.00 und 18.00 Uhr bitte! *grrr*

23.10.2007

Nachdem der Regengott uns ausdauernd begossen hat, ist es übers WE endlich etwas abgetrocknet und gestern wurde dann der Rest inkl. Container geliefert. Der Containerfahrer war ein Idiot. Reiner hat ihm zigmal gesagt, er soll nicht so weit aufs Gelände fahren, weil es noch nicht ausreichend abgetrocknet ist. Aber nein, alles kein Problem. Er hat sich mindestens 10 Mal festgefahren und ist nur mit Glück wieder da raus gekommen. Jetzt sieht es aus als ob eine Horde Wildschweine dort nach Trüffeln gesucht haben. Naja...

Heute früh dann konnten die Bauarbeiten endlich wirklich beginnen. Ich bin gespannt was sie so bis heute abend schaffen...

 

24.10.2007

So wartete das Material seit dem 11 auf Verarbeitung.



aber gestern konnte endlich losgelegt werden und ein grosser Teil des Fundamentes für die Mauer sowie die erste Lage Steine konnte schon gemacht werden.





Diese Ecke soll zunächst als erstes fertig gemacht und provisorisch abgeteilt werden, damit wir das alte Gehege abreissen können.



Leider hat es gerade wieder angefangen zu regnen und für morgen ist auch Regen angesagt. Hoffen wir mal, dass es vorbei zieht.

 

Am 24.10. abends waren schon die ersten Zaunelemente eingemauert:





Auf der anderen Seite die Steine weitergelegt.



25.10.

Trotz Unterbrechungen durch wiederkehrende Schauer geht es weiter.






Weiter geht es...

26.10.



Die frisch eingesetzten Bauzäune werden abgestützt bis der Beton abgebunden ist.



An der andern Seite wird weitergemauert.



27.10.

Abends ist die Ecke fast ganz eingezäunt.







29.10.

Neue Eisen fürs Fundament sind gekommen.





Und einige Bauzaunelemente.



30.10.


Der erste Teil des alten Zwingers wird abgerissen.



Und für Senior hinten die Ecke fertig gemacht.



Mehr Steine sind geliefert worden.





31.10.

Neu anzeichnen für die Fundamente der Räume.



Der Zwinger ist ganz abgerissen und die drei Schäfis umgezogen in ihre neuen Zwinger.
Hier kommt die Quarantäne hin.



Das alte Material wird aufbewahrt zur weiteren Verwendung.

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Und die Schäfis machen sich mit ihrer neuen Umgebung vertraut.



01.11.

Bagger, der zweite Einsatz. Fundamente der Räume müssen ausgebaggert werden.





Vier Zwinger auf der rechten Seite sind fertig. Die Türen vom alten Zwinger sind sehr praktisch.



Auch die Abwassergrube ist ausgebaggert.



02.11.

Die Zwinger für die Cácereshunde sind vorbereitet, aber noch nicht bezugsbereit. Es fehlen noch Häuschen, Näpfe.



Probewohnen





Für die linke Seite sind noch Bauzäune da. Endspurt!



Fundament ist auch vorbereitet – es fehlen die Eisen. Und Abwasserrohre müssen noch verlegt werden.



Wir warten auf die Betonmischer…



03.11.


Links werden noch schnell zwei Zwinger aufgebaut.



Eine Einfahrt wenn man später mit LKW oder anderem aufs Gelände muss.



Eisen werden verlegt.







06.11.

Es ist geschafft. Die Hunde sind da. Für Señor musste der Zwinger extra noch gedeckelt werden, da er ein ausgezeichneter Kletterer ist.



08.11.

Jetzt sind die Rohre dran.



Und grosse Wasserschüsseln werden verteilt.



09.11.

Der Betonmischer ist da.








Insgesamt brauchen wir drei Betonmischer.



 

 

 

Elena, Auffangstation Orihuela, nahe Alicante


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