Ein Winter in Orihuela.......

Alle sind froh, dass die Auffangstation* in Orihuela jetzt erst einmal steht. Hat sie doch schon im letzten November einer ganzen Anzahl von Hunden das Leben gerettet, die sonst hätten eingeschläfert werden müssen.
Erst waren es die übrig gebliebenen Hunde aus Caceres, von denen leider auch bisher erst ein Hund vermittelt werden konnte. Dann waren es die Notfall-Hunde aus Guadix, die hier erst einmal Unterschlupf fanden.


Ja - der Winter in Orihuela. Es ist kein eigentlicher Winter, wie wir ihn landläufig verstehen. Die Temperaturen sind in diesem Jahr nicht unter 4 Grad gesunken. Das kann ein Hund, der fit ist, ohne Probleme aushalten. Schwierig ist nur, dass dieser sogenannte Winter oft mit ergiebigen Regenfällen einhergeht. Und dann verwandelt sich der staubig-sandige Untergrund in ein schlammiges Etwas. Die Ausläufe und die Zwinger haben nur Naturboden.
Jeder kann sich ausmalen, was das heisst. Die Hunde sind schlammig, das Reinigen der Anlage und der Zwinger wird zum Kraftakt und hinterher sind auch die Menschen reif für die Badewanne.

Aber ein wirkliches Problem ist dabei nur, dass es noch nicht genügend Hütten / Unterstände für alle Hunde gibt. Da heisst das Motto für die Hunde „durchhalten“.



Ja - der Anfang war echt hart.




Echte Freunde teilen auch schon mal.....



klein - aber MEINE




So etwas in dieser Art wünschen wir uns für jeden von uns.




Jetzt fehlt nur noch ein Baum zum "Beinchen heben" und "dösen im Schatten"


Damit kein falscher Eindruck aufkommt, die Hunde werden liebevoll versorgt und betreut. Und es gibt sicher viele andere Hunde in Spanien, die alles dafür geben würden, dort einziehen zu können: Jeden Tag eine volle Futterschlüssel und frisches Wasser (durchaus nicht selbstverständlich und oft Auslöser für gesundheitliche Probleme) ,eine aufmerksame Fürsorge für ihre Gesunderhaltung, vor allem aber die Sicherheit, nicht auf einer Tötungsliste zu landen.
Dies alles wird durch Elena und ihren Mann in ihrer Freizeit geleistet. Welcher finanzielle Kraftaufwand allein zur Deckung der laufenden Kosten nötig ist, kann sich jeder ausrechnen, wenn man nur die Anzahl der Hunde betrachtet, die dort eine Zuflucht gefunden haben.


Zum Glück ist dieser Winter nun fast vorbei. Aber mit der langsam kommenden Wärme kehrt sich das Problem mit den fehlenden Rückzugsmöglichkeiten eigentlich nur von Nässe zu Hitze um. Da ist dann schwer zu sagen, was schlimmer ist.

Falls sich jetzt der eine oder andere angesprochen fühlt und den Hunden oder einem speziellen Hund zu besseren Lebensbedingungen verhelfen möchte: Wir brauchen Hütten oder Unterstände (Gibt es vielleicht jemand, der dort ein Urlaubsdomizil hat und Hütten aus Paletten zusammenbauen könnte?). Oder mag jemand eventuell eine Hütte spenden?
Elena ist auch froh über jeden Paten, der für einen der Langzeitinsassen eine Futter-Patenschaft (ca. 15 Euro monatlich*) übernimmt.
Die Hunde, die zur Zeit in Orihuela leben und noch immer auf ein eigenes Zuhause hoffen, sind: Django, Bella, Benja, Ela, Cassy, Beethoven, die arme Rouge (für die wir schon so lange nach einer Pflegestelle suchen) , Vlad, Trinity, Ninfa, ,Megenia, Blue, Pitt, Señor, Senta, Hierro, Dulce, Trigo, Sina, Missy, Alex und (ganz neu) Titus und Eliana.......................


Tierhilfe-Anubis -
regina@tierhilfe-anubis.org


*als gemeinnützig anerkannter Verein erhalten Sie für Ihre Unterstützung eine Spendenquittung von uns.

*Die Auffangsstation in Orihuela ist ein Projekt, das nur mit grosser Unterstützung der Tierhilfe Costa Blanca verwirklicht werden konnte und das gemeinsam - losgelöst von allen Einzelinteressen - von uns allen zum Wohl der notleidenen Tiere partnerschaftlich genutzt und gefördert
wird.


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